Kulinarisches

Die Weißwurst ist wohl das berühmteste Gericht von München. Aber auch die Brezn und der Leberkäs ist aus München nicht weg zu denken.

Um die Entstehung der Weißwurst ranken sich viele Legenden, eine davon besagt, dass ein Münchner Metzger 1857 keine Schafsdärme zur Herstellung seiner Kalbsbratwürste mehr hatte, der weggeschickte Lehrling konnte nur Schweinedärme auftreiben. Der Metzger füllte die schon fertige Wurstmasse in die Schweinedärme und brühte die Würste aus Angst, dass die Därme beim Braten platzen könnten. Traditionell werden Weißwürste mit Brezeln und süßem Senf genossen.

Eine leckere Brotzeit stellt die Leberkässemmel dar. Aber auch mit Bratkartoffeln und Spiegelei ist der Leber- oder auch Fleischkäse genannte Imbiss, eine Köstlichkeit.

Brezeln gibt es in Süßen und salzigen Varianten. Normalerweise spricht man aber von der salzigen Laugenbrezel als Brezn, Brezel oder Bretze. Über die Entstehung der Brezel gibt es keine gesicherten Aufzeichnungen, sie ist aber schon seit Anfang des 14. Jahrhunderts das Zunftzeichen der Bäcker. Als Beilage zur Weißwurst und auch zum Fleischkäse ist die Brezel sehr beliebt.

Aber auch andere Spezialitäten werden in München angeboten.
Schweinebraten mit Semmelknödel wird auch sehr gerne als Münchner Spezialität genossen. Das Fleisch was aus der Schulter oder dem Bauch des Schweins sein sollte, wird etwa 2 Stunden im Backofen gebraten. Für die Knödel werden getrocknete Semmelscheiben mit Eiern und Milch vermischt und zu Knödel gerollt. Danach lässt man sie in kochendem Wasser etwa 25 Minuten garen. Dazu trinkt man natürlich so manches Maß Bier.
Das gegrillte Hähnchen darf hier nicht unerwähnt bleiben, denn das in München liebevoll Hendl genannte Gericht ist sehr lecker.

Ein weiteres Gericht, was man in München gerne verzehrt ist die Schweinshax´n, die man meistens mit Kartoffeln und Sauerkraut isst. Auch zur knusprigen Haxe darf ein kühles Bier nicht fehlen.
Bei einem Aufenthalt in einem Münchner Biergarten muss man einfach auch einen Obazda versuchen.